Awardee

Toni Bistritz

Nominiert Studienpreis

Herkunft und Zukunft – Transformation einer Kirche in Karlsruhe-Neureut

Franziska Alt

Nominiert Studienpreis

Kultsilo / Vom Getreidespeicher zum Kultur- und Kreativzentrum am Osthafen von Saarbrücken

Nina Rau

Anerkennung Studienpreis

Die Masterthesis von Nina Rau befasst sich mit der architektonischen Konzeption eines Frauenhauses im Karlsruher Westen als notwenigem Schutzraum für Frauen und ihre Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Ziel der theoretischen und praktischen Ausarbeitung ist es, auf Basis sozialwissenschaftlicher Erkenntnisse und daraus resultierender Anforderungen ein räumliches Konzept zu entwickeln, das Sicherheit, Privatsphäre und Gemeinschaftsstrukturen optimal vereint. Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen wird darüber hinaus ein architektonisches Entwurfskonzept für Haus und Garten erarbeitet, das funktionale, gestalterische und sicherheitsrelevante Aspekte wohltuend miteinander in Einklang bringt.

Die Arbeit wurde Ludwig Wappner und Dr. Riklef Rambow betreut.

 

Michael Hosch

Anerkennung Studienpreis

In seiner Masterthesis “In/Visible Infrastructure” stellt sich Michael Hosch der Diskussion, wie Infrastrukturen der nachhaltigen Energieversorgung unsere natürliche und gebaute Umwelt überformen. Er transformiert das existierende Prinzip eines Lageenergiespeichers, der dem Ausgleich von Schwankungen von erneuerbaren Energien dient, in eine öffentlich nutzbare Infrastruktur. Diese überspannt die Gleise am Frankfurter Hauptbahnhof. Die kontinuierlich fluktuierenden latenten Energiezustände der 2000 Gewichte werden zu einer sich im konstanten Wandel befindlichen räumlichen Landschaft, die den Pendlern als Aufenthalts- und Warteort dient.
Die Arbeit wurde von Prof. Marc Frohn und Prof. Andrea Klinge betreut.

Emilia Sendelbach

Preisträgerin Studienpreis

Die Masterthesis „Die Kanalwärter Hybride Filter zur Wiederbelebung des Landwehrkanals“ von Emilia Seidelbach ist ein städtebauliches Projekt im großen Maßstab – und kommt dabei mit minimal kleinen Eingriffen aus. Die über den denkmalgeschützten und stark verschmutzen Landwehrkanal verteilten Filter sind nicht Architekturen im weitesten Sinn, fast eher zeichenhafte Apparaturen. Das Projekt zeigt auf, wie gegenwärtig stark verschmutzte innerstädtische Gewässer über die Verbesserung der Wasserqualität ins öffentliche Bewusstsein gelangen. Dabei werden Gewässerökologie, Technik und Architektur zu einer zukunftsfähigen Einheit verschmolzen, welche Präsenz des Kanals als stadträumliche Entität im Bewusstsein der Berlinerinnen stärkt.
Die Arbeit wurde von Prof. Christian Inderbitzin und Prof. Dr. Joaquín Medina Warmburg betreut.

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