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| Erich Schelling Medaillen |
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| 2008 |
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| Richard Kroeker |
Jürg Conzett |
Architekt in Halifax, Kanada, gebo-
ren 1958. Abschluss des Architek-turstudiums 1985 an der Architec-
tural Association, London. Seit Ja-
nuar 1991 Professor an der Dal-
housie University. Langjährige Stu-
dien der Kultur der kanadischen Ureinwohner, der Mi’kmaq, als Teil
eines Kulturaustauschs. Aneignung
der Kenntnisse von Rohmaterialien
zum Bau von Kanus, Hütten, Ver-
kleidungen, Segmentbögen, Holz-
netzstrukturen. Ähnliches Projekt
in Gambia zur Ermöglichung der Eigenversorgung durch die dorti-
gen Einwohner. Jedes Projekt be-
zieht sich auf die vor Ort vorhan-
denen Fähigkeiten, Materialien und Bräuche, um Projekte somit für
den Ort zu entwickeln. |
Jürg Conzett, Jahrgang 1956, stu-
dierte Bauingenieurwesen in Lau-
sanne und Zürich. Sechs Jahre
arbeitete er bei Peter Zumthor –
die Sensibilisierung für herausra-
gende Gestaltungsqualität mag hier
das Studium optimal ergänzt ha-
ben. 1988 gründete Jürg Conzett
sein eigenes Büro in Chur. Brücken
und Tragwerke für den Hochbau
bilden Schwerpunkte. Denkmal-
pflege, Forschung und Lehre kenn-
zeichnen darüber hinaus die Inte-
ressenlage von Jürg Conzett. Her-
ausragende Bauten wie die Traver-
sinerstege, die Punt da Suransuns
oder das Wohn- und Geschäfts-
haus am Ottoplatz in Chur deuten
die Vielseitigkeit von Jürg Conzett
an, der mit einer Ausstellung und
einer Monographie der AA in London
international bekannt wurde. |
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| 2006 |
 | Medaillen für Architektur 2006 |
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 ALEJANDRO ARAVENA |
1967 Born in Santiago, Chile
1994 Office founded, Santiago, Chile |
| BEGRÜNDUNG DER JURY |
Lehre und Praxis verbindend, ist es Aravena in
kurzer Zeit gelungen, beeindruckende soziale
Wohnungsbauten für Chile als auch bedeutende
einzelne Bauwerke zu errichten. Aravenas
Umgang mit den ihm zur Verfügung stehenden
Mitteln beweist, dass hervorragende Architektur
auf einfühlsame Intelligenz begründet ist. |
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 TITUS BERNHARD |
1963 geboren in Augsburg
1995 Bürogründung |
| BEGRÜNDUNG DER JURY |
Durch klare konzeptionelle Strukturen, die
vorbildlich verwirklicht werden, führt Bernhard mit
seinen Bauten die klassische Moderne weiter.
Grundsätzliche Überlegungen zur Materialität,
Raum- und Formensprache sind dabei die
Variablen, mit denen sich Bernhard
auseinandersetzt. |
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| SERGISON BATES ARCHITECTS |
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| Jonathan Sergison |
| Born |
1964 |
| Office Foundet |
1996 |
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| Stephen Bates |
| Born |
1964 |
| Office Foundet |
1996 |
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| BEGRÜNDUNG DER JURY |
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Mit zurückhaltender Präzision haben Sergison &
Bates lakonische Bauten verwirklicht, die be-
weisen, dass die moderne Architektur ebenso
schlüssig wie profund zur Verwurzelung von Bauwerk mit seinem Ort beitragen kann. |
 | Medaillen für Architekturtheorie 2006 |
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 UTA ELISABETH HASSLER |
| Auszug aus der Vita |
| geboren |
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1950 |
| 1969-77 |
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TU München und Karlsruhe |
| 1982 |
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Promotion TU Karlsruhe |
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Schwerpunkte der Lehre
Weiterentwicklung wissenschaftlicher Methoden von Denkmalpflege, Bauforschung und Konservierungswissenschaften, auch methodische Fragen transdisziplinärer Ansätze.
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| BEGRÜNDUNG DER JURY |
| Über einen langen Zeitraum haben Hasslers wissenschaftliche Reflektionen die Zukunftsthemen der Baukultur definiert: Umbau des Bestands anstatt Fokussierung auf Neubauten, Pflege vorbildlicher Bauten, Wahrung moderner Architekturarchive.
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NIKLAUS KOHLER |
| Auszug aus der Vita |
| 1941 |
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Geboren 1961, Matura in Zürich, Architekturstudium USA und Schweiz |
| 1969 |
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Diplom an der ETH Lausanne |
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Schwerpunkte der Forschung Lebenszyklusanalyse von Gebäuden
Wissensmodellierung Rechnerunterstütze, verteilte Planung
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| BEGRÜNDUNG DER JURY |
| Mit seiner Pionierleistung auf dem Gebiet der Ressourcen- und Schadstoffflüssen in Bauten, der Lebenszyklusanalyse sowie der langfristigen Gebäudebewirtschaftung sind wissenschaftliche Grund- lagen für eine konzeptionell wie technisch präzise Bauwerksgestaltung entstanden.
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